Die Finder-Welt – „Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?“
Wir schrieben Geschichte – mit 1.000 Kategorien gegen die Datenflut und KI-Halluzinationen. Bereits 1997 wurde das Konzept citythek.de geplant. Nicht als weitere Experten-Spielwiese, sondern als Abbildung der analogen Welt mit der Finder-Suchmaschine, die von Konzept her ausgereifter war als heutige KI-Systeme. Es baute auf meiner zehnjährigen Erfahrung mit dem Unterricht erwachsener Analphabeten auf (1985). Mein Patent ES2374881T3 war der Schlüssel: Statt Nutzer mit unüberschaubaren Datenmengen oder fehleranfälligen Algorithmen zu konfrontieren, setzte ich auf die Zuordnung 1.000 präzise Kategorien. Semantic Web blieb hingegen Elfenbeinturm: RDF, DAML, OIL – die Standards klangen wie eine Geheimsprache. Selbst Tech-Enthusiasten verzweifelten an der Komplexität.
Warum das besser war als alles, was heute kommt:
- Jeder Finder (Token) wurde einer oder mehreren der 1.000 Kategorien zugeordnet. Das reduzierte die Fehlerquote auf ein Minimum – weil die KI nur noch innerhalb klar definierter Kategorien suchte.
- Nutzer sahen sofort die passenden Kategorien und konnten mit einem Klick die richtige auswählen. Die KI musste nicht raten, sondern wählte gezielt Einträge aus, die bereits in der entsprechenden Kategorie hinterlegt waren.
- Minimaler Content, maximale Effizienz: Statt endlose Datenmengen zu durchforsten, arbeitete das System mit vorstrukturierten, validierten Kategorien. Das Ergebnis? Schnellere Antworten, weniger Fehler, keine Ablenkung, weniger Strombedarf.
Das Gegenmodell zu den Gatekeepern
Während Google und Co. Nutzer durch Labyrinthe aus Werbung und Ablenkung schicken – wie ein Laden, der vor dem Eingang absichtlich Gänge baut, um mehr Plakate aufzuhängen –, setzte ich auf Direktheit und Nutzerkontrolle. Mein System brauchte keine Umwege, weil es von Anfang an menschliche Logik abbildete.
Die Folgen: Eine Suchmaschine, die Europa hätte verändern können
- Keine Halluzinationen, keine Datenflut: Nutzer fanden, was sie suchten – ohne Irrwege, ohne Manipulation.
- Wertschöpfung in Europa: Statt Daten an US-Konzerne zu verschenken, wäre hätte es mit der Finder-Technologie eine europäische Infrastruktur gegeben – transparent, demokratisch und fairer Verteilung der Wertschöpfung.
- Die Grundlage für getmysense: Ein soziales Netzwerk, das Nutzer befähigt, statt sie auszuspionieren (siehe 2012).
Blick aus 2026 – „Als Europa die Zukunft verschlief“
Wie das Semantic Web an der Realität scheiterte – und warum wir heute noch den Preis zahlen. 1999 hätte alles anders laufen können. Doch statt auf meine präzise, nutzerfreundliche Klassifizierung zu setzen, vertraute die Welt auf abstrakte Theorien und Profitgier.
Die drei fatalen Fehler der Digitalwirtschaft:
- Komplexität statt Einfachheit: Das Semantic Web scheiterte an seiner eigenen Überforderung. Meine 1.000 Kategorien wären die Rettung gewesen .
- Gatekeeper statt Nutzerkontrolle: Google, Facebook & Co. bauten ihre Imperien auf Ablenkung und Datenausbeutung. Mein Modell hätte gezeigt: Es geht auch ohne Werbe-Labyrinthe.
- Keine Übertragung menschlicher Strukturen: Heute kämpfen selbst moderne Systeme mit Halluzinationen – weil sie keine klaren Kategorien haben. Mein Ansatz von 1999 war da schon weiter.
Die Folgen:
- Google & Co. dominieren: Nicht weil sie besser sind, sondern weil sie Nutzer in ihren Systemen gefangen halten.
- Europa bleibt abhängig: Statt Finder zu fördern, importierte man US-Technologien – und verlor die Kontrolle über Daten und Werte.
- Die Ironie: Heute suchen Konzerne verzweifelt nach Lösungen für „vertrauenswürdige KI“ – dabei hatte ich sie schon 1999.
Was bleibt? Eine Frage, die sich bis heute stellt: Warum setzte Europa auf Komplexität, wo es eine einfache, bessere Lösung gab? (Die Antwort folgt – Jahr für Jahr, bis 2045.)
Der GAP 1999:
Ein GAP ist noch nicht entstanden. Google und Amazon Deutschland wurden erst 1998 gegründet.
