1. Die reale Situation
Ich übernahm 2000 die Geschäftsführung der getTIME.net GmbH als Mehrheitsgesellschafter. Während GraTeach für Konzeption und Webdesign zuständig war, konzentrierte sich getTIME.net mit zwei Programmierern auf die technische Umsetzung. Nach der GraTeach-Insolvenz musste ich beide entlassen. Der Insolvenzverwalter Stock nutzte die auf dem GraTeach-Konto verbleibenden Gelder nicht für ausstehende Unterhaltszahlungen und verwertete bestehende Vermögenswerte wie die strukturierte Verkabelung oder offene Forderungen (z. B. 43.935 DM gegen die Deutsche Gesellschaft für Industriekultur) nicht. Stattdessen bot er mir erst Monate später einen Vergleich an: Ich sollte die Domain citythek.de kaufen und gleichzeitig auf Forderungen von getTIME.net gegen GraTeach verzichten. Die Unterlagen zu den Millionenforderungen gegen die Route Industriekultur gab er erst 2009 heraus – zu spät, um Urheberrechtsverletzungen und Betrug sofort zu beweisen. Ein Anwalt, der 2015 Ansprüche geltend machen wollte, wurde standesrechtlich gestoppt. Die Ansprüche sind bis heute nicht verjährt. In einem Rechtsstaat hätte es mit der öffentlichen Hand eine Einigung gegeben.
Um die Insolvenz von getTIME.net abzuwenden, löste ich meine private Rentenversicherung auf und verkaufte meine Wohnung. Das citythek-Konzept allein aufrechtzuerhalten, war ohne Personal unmöglich. Doch mit der Finder-Technologie – ähnlich dem späteren EU-D-S – konnte ich hinter jeder Kategorie auf Spezialportale verweisen. Bis 2003 wollte ich wieder durchstarten.
2. Entwicklung ohne Behinderung
Seit 1999 hatten wir das analoge Leben digital abgebildet: City-Gewebbed ermöglichte Bürgern, sich mit Freizeit- und Konsumprofilen als Real- und Traumpersonen zu vernetzen. Cityplay existierte bereits als Markenspiel. Ohne die Insolvenz wäre getmysense 2002 gestartet – ein dezentrales Modell, das Vielfalt und faire Wertschöpfung für den Mittelstand sicherte. Kern war die manuelle Erstellung von Findern (Patent ES2374881T3), die sinntragenden Einheiten identifizieren. Diese waren für Deutsch und teilweise Englisch fertig, mit dem Ziel, Gleichgesinnte weltweit zu verbinden. Nutzer hätten spielerisch Finder erstellt; der Erste wurde Trendsetter, bis jemand Besseres kam.
3. Blick aus der Zukunft (2026): Demokratie oder Fernsteuerung?
Die Durchsetzung meiner Patentansprüche (ES2374881T3) hätte die KI-Entwicklung bis 2019 steuern können: Die manuell erstellten Finder in getmysense bieten eine Präzision, die algorithmische Tokenisierung (z. B. Byte-Pair-Encoding) nicht erreicht. Doch Gatekeeper nutzen Halluzinationen und Anonymität, um Manipulationen zu vertuschen – etwa für Drohungen oder gezielte Desinformation.
Meine Prognose: Hier stellt sich die Frage, ob Gatekeeper von Halluzinationen profitieren (War es eine Halluzination oder wurde ich mit dem Tod bedroht?). Beides hilft dabei, in der Masse unbekannter Manipulationen im Sinne eines bandenmäßigen Erscheinungsbildes zunehmend alles und jeden fernsteuern zu können. Derzeit sieht es in unserer Gesellschaft so aus, als ob die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Vor der zu erwartenden umfassenden Fernsteuerung der Gesellschaft durch manipulative KI-Systeme werden jedoch in Zukunft vor allem diejenigen betroffen sein, bei denen sich die aus Manipulationen ergebenden Vermögensabflüsse rechnen.
Zwei digitale Gesellschaftsmodelle stehen sich gegenüber:
- Überwachung und Manipulation (Gatekeeper-Strategie)
- Strukturierte soziale Kontrolle (mein demokratisches Konzept)
Letzteres fehlt bis heute. Einzelne demokratische Initiativen dienen lediglich als Alibi gegenüber einem jahrzehntelangen Masterplan. Mein seit den 1990er Jahren entwickelter Gegenentwurf zielt auf Inklusion ab, doch die digitale Expansion setzt auf Vertrauenszerstörung, künstliche Aufregung und Auslagerung der Wertschöpfung. Die Folge ist, dass Bürger der Digitalisierung misstrauen, Behörden analog bleiben und Jugendliche von Social Media ausgeschlossen werden.
4. GAP: Vertrauensverlust als Wachstumsbremse
Übertrag aus Vorjahren:
- Mannesmann-Übernahme (2000): 133 Mrd. Euro
- Durch blockiertes GraTeach-Teilhabekonzept entstehen:
Arbeitslosigkeitskosten (2001): 2 Mrd. Euro - Arbeitslosigkeitskosten (2002): 2 Mrd. Euro
Summe 2002 = 137 Mrd. Euro
Vorausschau der Berechnung in Folge des Vertrauensverlustes:
Für die 15 EU-Staaten (stark variierende Angaben) wird 2003 ein BIP von 8.000 Mrd. Euro angenommen. Hiervon wird 1 Prozent als GAP angesetzt, also 80 Mrd. Euro.
Hintergrund:
Im Social-Media-/KI-Bereich gab es noch keine nennenswerten Wettbewerber zu getmysense. Facebook wurde erst 2004 gegründet. Es wurden später keine Demokratie erhaltenden Wettbewerber zugelassen.
Die reale Situation (2001/2002): USA als Vorreiter der digitalen Überwachung
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nutzte die US-Regierung unter Präsident George W. Bush die Angst vor Terrorismus, um weitreichende Überwachungsgesetze und -programme durchzusetzen. Diese Maßnahmen legten den Grundstein für eine globale Digitalautokratie – genau das Szenario, gegen das ich mit Projekten wie EU-D-S und getmysense seit 30 Jahren angehe!
- Patriot Act (Oktober 2001): Das Gesetz ermöglichte Behörden, ohne richterliche Genehmigung auf Kommunikationsdaten zuzugreifen – ein klarer Bruch mit demokratischen Prinzipien. Die USA nutzten die Krise, um eine Infrastruktur aufzubauen, die später von Tech-Konzernen wie Google und Amazon für ihre globale Expansion genutzt wurde.
- NSA-Programme (ab 2001): Programme wie Stellar Wind zeigten, wie der Staat systematisch digitale Kommunikation abgriff. Dies war ein direkter Angriff auf die Idee eines Trusted Web, in dem Nutzer selbst über ihre Daten bestimmen.
- Zusammenarbeit mit Tech-Konzernen: Unternehmen wie Google und Amazon profitierten indirekt von dieser Entwicklung. Mein Ansatz, Wertschöpfung in Europa zu halten, stand im krassen Gegensatz zu diesem Modell.
- Export der Überwachungstechnologie: Die USA drängten Verbündete, ähnliche Gesetze zu verabschieden. Statt Inklusion und sozialer Kontrolle durch Nutzer wurde Überwachung zum globalen Standard.