Die EU benötigt Fachkräfte und wird zum aktiven Einwanderungsland. Über getmySense entstehen sprachübergreifende Gruppen von Gleichgesinnten. In einem ersten Schritt können Europäische Paten – digital, wo möglich – Arbeitsaufträge an Nicht-Europäer weitergeben. Es kann langfristige digitale Fernarbeitsbeziehungen geben, oder die Paten geben eine qualifizierte Empfehlung an die Einwanderungsbehörde ihres Landes und tragen mit eine Verantwortung, dass die Integration in die EU funktioniert.
Hinweis: Dieser Blogbeitrag basiert auf der Studie „2031 – Digitale europäische Souveränität benötigt ein ganzheitliches Konzept, welches von einer Mehrheit verstanden und aktiv unterstützt wird“ – zur vollständigen Studie.
1. Wahrscheinliches Szenario ohne Trusted WEB 4.0 für 2031
Die Konsequenzen des fehlenden Trusted WEB 4.0 werden 2031 sichtbar: Die europäische Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch. Besonders betroffen sind demokratieerhaltende Wirtschaftsorganisationen wie Genossenschaften, da jedes Unternehmen – ob bei der Bewertung, Kreditaufnahme für Wachstum oder dem Verkauf von Unternehmensanteilen – vom Kapitalmarkt abhängig ist.
Ohne Trusted WEB 4.0 fehlt eine resiliente digitale Infrastruktur, die:
- Marktliquidität durch Transparenz und Integration des EU-Kapitalmarkts verbessert hätte (z. B. durch Reduzierung der Fragmentierung um bis zu 50 Basispunkte bei Kapitalkosten).
- Investoreninteresse durch reduzierten Domestic Bias und verstärkte Diversifikation innerhalb Europas gesteigert hätte.
- Regulatorische Klarheit für Primus-Partner geschaffen hätte, um strategische Partnerschaften und Marktpositionen zu stärken.
- Innovationsfinanzierung durch effizientere Kapitalallokation gefördert hätte – besonders für KI- und Blockchain-Projekte.
Handlungsempfehlungen für 2031
Da das EU-D-S ab März 2027 eingeführt wird, konzentriere ich mich auf die Weiterentwicklung und Skalierung des Systems. Folgende Maßnahmen sind entscheidend:
- Regulatorische Anpassung: Kontinuierliche Abstimmung zwischen EU-Mitgliedstaaten, um Fragmentierung zu vermeiden und die Akzeptanz des EU-D-S in allen europäischen Kapitalmärkten zu sichern.
- Technologische Integration: Das EU-D-S muss mit KI, Blockchain und autonomen Systemen kompatibel bleiben, um mit globalen Standards Schritt zu halten.
- Strategische Partnerschaften: Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Primus-Partnern, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber US-Gatekeepern zu erhöhen.
- Bürgerbeteiligung: Aufklärungskampagnen, um die Nutzung des EU-D-S durch Bürger, Unternehmen und Institutionen zu fördern.
Wichtig ist dabei das Verständnis der Rollenverteilung: Gemäß der EU-D-S-Verfassung können Organisationen – und somit auch die EU – passive Mitglieder sein. Passive Mitglieder entscheiden nicht direkt über technische Konzepte, sind aber bei allgemeinen Fragen der jeweiligen Disziplin gleichwertige Mitglieder. Die EU kann also durchaus Einfluss nehmen – auf Augenhöhe, ohne das System zu dominieren.
Fazit: Mit der Einführung des EU-D-S ab 2027 liegt der Fokus darauf, die digitale Souveränität Europas zu stärken. Die Herausforderung besteht darin, die Verbreitung des Systems so zu gestalten, dass es bis 2031 flächendeckend genutzt wird und die Abhängigkeit von externen Gatekeepern reduziert.
2. Fachkräfte für 2031: Die EU wird zum aktiven Einwanderungsland
Die digitale Souveränität Europas scheitert nicht zuletzt am Mangel an Fachkräften. KI, Cloud, Halbleiter und Cybersicherheit benötigen mehr qualifiziertes Personal, als Europa derzeit ausbildet. Die EU wird daher bis 2031 zum aktiven Einwanderungsland für digitale Kompetenzen.
Das EU-D-S mit getmySense bietet dafür einen gesteuerten Integrationspfad:
- Sprachübergreifende Gruppen von Gleichgesinnten: Über getmySense entstehen Gruppen, die Sprach- und Kulturbarrieren überwinden. Europäische Unternehmen und Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern finden sich über geteilte Ziele und Kategorien – nicht über Herkunft.
- Europäische Paten als erste Stufe: In einem ersten Schritt können Europäische Paten – digital, wo möglich – Arbeitsaufträge an Nicht-Europäer weitergeben. Damit entsteht Vertrauen und nachweisbare Zusammenarbeit, bevor ein Migrationsprozess beginnt.
- Langfristige digitale Fernarbeitsbeziehungen: Aus den ersten Aufträgen können dauerhafte Fernarbeitsbeziehungen wachsen. Nicht-Europäer erbringen Leistungen für den europäischen Binnenmarkt, ohne dass sofort eine Migration nötig ist – eine Win-win-Situation für beide Seiten.
- Qualifizierte Empfehlung an die Einwanderungsbehörde: Werden aus der Zusammenarbeit tragfähige Beziehungen, können die Paten eine qualifizierte Empfehlung an die Einwanderungsbehörde ihres Landes abgeben. Die Paten kennen die Person über einen längeren Zeitraum aus der praktischen Arbeit und tragen damit Mitverantwortung dafür, dass die Integration in die EU gelingt.
- Verantwortungsvolle Integration statt ungesteuerter Migration: Das Patenmodell ersetzt anonyme Auswahl durch gelebte, überprüfbare Zusammenarbeit. Einwanderung wird zu einem sozial und wirtschaftlich abgesicherten Prozess – im Einklang mit den demokratischen Werten des EU-D-S.
Für Europa bedeutet das: Zugang zu geprüftem internationalem Fachkräftepotenzial, das bereits remote im europäischen Ökosystem arbeitet und die dortigen Normen kennt. Für die Fachkräfte: ein transparenter, fairer Weg nach Europa – über Leistung und Empfehlung statt Bürokratie und Zufall. Für die Gesellschaft: Integration mit Paten, die Verantwortung übernehmen, statt paralleler Gesellschaften ohne Anbindung.
3. Entwicklung mit breiter europäischer Unterstützung seit 2027
Durch eine konsequente Einbindung des Kategorienkonzepts in alle Suchen und Analysen wird die Dezentralität gestärkt und sogar ein Vorteil zur zentralen KI bewirkt.
Die KI, in der die Anfrage erfolgt, identifiziert die betroffenen Kategorien, um die Anfrage weiterzugeben. Sie prüft die ermittelten Ergebnisse auf Plausibilität. Sollte ein Ergebnis aus übergeordneter Sicht nicht plausibel sein, werden die betreffenden KI-Intelligenzen informiert. Diese gleichen sich miteinander ab, stellen Plausibilität her und geben der anfragenden KI ein Korrekturfeedback. Auch eine einzelne KI könnte einen Tunnelblick entwickeln, der so überprüft und beseitigt wird.
Wenn die Daten dann auch noch hochwertig und Fake-News-frei sind, weil sie von jeweils mehreren Menschen über getmySense überprüft wurden, kann bis zu einer Halbierung des Energieaufwands erreicht werden.
Durch das permanente Feedbacksystem zu Menschen wird gleichzeitig sichergestellt, dass keine KI sich verselbständigt.
4. Positive Einschätzung aus 2026
Ich gehe davon aus, dass das EU-D-S 2027 eingeführt wird. Bis 2031 wird sich zeigen, ob es gelungen ist, in der Wirtschaft, bei den Bürgern und in der Politik eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. So wie sich nach dem Zweiten Weltkrieg die deutsche Bevölkerung im Sinne von „nie wieder ein Nazireich“ grundlegend verändert hat, könnte der Klimawandel die nötige Motivation für einen europäischen Aufbruch in eine digital gestützte, nachhaltig lebenswerte Gesellschaft liefern.
Genossenschaftliche Strukturen sind als demokratieerhaltende Strukturen zu bevorzugen, besonders bei komplexen Themen.
Nur wenn die demokratische, europäische Idee konsequent in jedem Businessplan umgesetzt wird, können wir den digitalen Autokratien der USA etwas entgegensetzen.
Mit einer Minimalgröße von 40 Gründern ab 2027 werde ich ehrlicherweise zugeben müssen, dass wir bei aller Unterstützung zu wenig Zeit haben, um bis 2031 alle EU-Bürger vom EU-D-S zu überzeugen. Bei grateach.de habe ich 10 Jahre benötigt, bis die Teilnehmer sich gegenseitig vermittelt haben, wie man seine Eigenentfaltung optimal fördern kann, ohne in einen Konflikt mit seinem Umfeld zu geraten.
Die Bürger werden sich dort, wo ihnen WAN-Anonymität wichtig ist, im EU-D-S bewegen, wenn das Angebot die erwarteten Bedürfnisse erfüllt.
EU-Staaten, die Wert auf eine demokratische digitale Gesellschaft legen, sollten exklusive Services über das EU-D-S anbieten.
Eine Spaltung der Gesellschaft wird nicht zu vermeiden sein. Doch auch heute ist die Gesellschaft bereits gespalten in digital-affine Menschen und andere, die sich aus verschiedenen Gründen nicht anpassen wollen oder können.
Im Idealfall besteht zukünftig die Spaltung zwischen Menschen im EU-D-S, die ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein wollen, und anderen, für die nur ihr persönlicher Vorteil wichtig ist. Der Markt der Gatekeeper wird bei Annahme des EU-D-S durch eine große Anzahl europäischer Bürger nur für die kleiner werdende Gruppe der rein Vorteilorientierten weiterbestehen.
5. GAP-Analyse 2031
Übertrag aus den Vorjahren:
Ich gehe davon aus, dass das EU-D-S 2027 gegründet wird. Der GAP-Betrag aus 2026 in Höhe von €45.742,8 Billionen wird ab 2027 jährlich um den Total Trusted WEB 4.0 Bonus von €7,54 Billionen (2030) reduziert. Ab 2031 wird kein Trusted WEB 4.0 Bonus mehr hinterlegt.
Entwicklung der Gatekeeper (Google, Amazon etc.):
2025: Google (ca. €300 Mrd.), Amazon (ca. €600 Mrd.)
2026: Google (ca. €320 Mrd.), Amazon (ca. €650 Mrd.)
2027: Google (ca. €340 Mrd.), Amazon (ca. €700 Mrd.)
2028: Google (ca. €360 Mrd.), Amazon (ca. €750 Mrd.)
2029: Google (ca. €380 Mrd.), Amazon (ca. €800 Mrd.)
2030: Google (ca. €400 Mrd.), Amazon (ca. €850 Mrd.)
2031: Google (ca. €420 Mrd.), Amazon (ca. €900 Mrd.)
Ereignisse in Europa, die sich mit EU-D-S verändert hätten:
- 2014: Verhinderung der Annexion der Krim durch frühzeitige digitale Vernetzung von Widerstandskräften.
- 2016: Abwehr von Desinformationskampagnen während der US-Wahlen und des Brexit-Referendums.
- 2020–2022: Schnellere und effektivere Reaktion auf die COVID-19-Pandemie durch dezentrale Datenverarbeitung.
- 2022–2024: Stärkere Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe auf Energie- und Gesundheitsinfrastrukturen in der Ukraine.
- 2025–2030: Verhinderung von Wahlmanipulationen in europäischen Ländern durch sichere digitale Abstimmungssysteme.
- 2031: Vollständige Integration des EU-D-S in europäische Kapitalmärkte, was zu einer Reduzierung der Abhängigkeit von US-Gatekeepern und einer Stärkung der europäischen digitalen Souveränität führt.
Trusted WEB 4.0-Technologien wie
Finder (1999),
getmySense (2002),
GISAD (2003),
EU-D-S (2004)
und
WAN-Anonymität (2007)
hätten ohne Behinderung als Grundlage für eine europäische digitale Alternative gedient.
Hinweise zum Verständnis des GAP und des Trusted WEB 4.0 Bonus
Für die Jahre 2003 bis 2026 habe ich einen jährlichen Vertrauensverlust in die Wirtschaft und die Digitalisierung geschätzt. Für die Jahre 2027 bis 2030 habe ich einen Trusted WEB 4.0 Bonus vergeben. Die einzelnen Jahre finden Sie über die Suche https://finders.de/?s=, gefolgt von der Jahreszahl – also zum Beispiel https://finders.de/?s=2003 für das Jahr 2003.
Auch wenn die GISAD-Studien (ab 2027 hinterlegt) für die Zukunftsprognosen auf möglichst valide Zahlen zurückgreifen, ist das weder für das GAP noch für den Trusted WEB 4.0 Bonus präzise möglich. 9/11 hat in den USA bewirkt, den Fokus auf die Überwachungsindustrie zu richten, und dadurch noch Jahrzehnte nach 2001 Einfluss auf die weltweite gesellschaftliche Entwicklung zu nehmen. Niemand traut sich zu, den Schaden eines einzigen Jahres Fehlentwicklung für das Entstehen einer digitalen Gesellschaft in den nächsten 100 Jahren zu beziffern. Eine Schätzung ist jedoch notwendig, damit die Politik versteht, welche Auswirkungen ihre fehlende proaktive Digitalstrategie für Wirtschaft und Gesellschaft in der Zukunft hat.
Selbst 10 Prozent des europäischen BIP halte ich nicht für abwegig, da auch die Wirtschaft in erster Linie von psychologischen Faktoren abhängt. Gelingt es ab 2027 durch das EU-D-S, dem Gefühl vieler Menschen, Autokratien könnten es vielleicht sogar besser, die Hoffnung auf das Entstehen einer echten digitalen Gesellschaft entgegenzusetzen, so kann die Auswirkung in einem Trusted WEB 4.0 Bonus für die nächsten 100 Jahre gar nicht hoch genug bewertet werden. Ab 2031 habe ich auf weitere Schätzungen verzichtet, weil die Variablen selbst für eine Schätzung zu vielfältig geworden wären.
Quellen
Studie
- Studie: „2031 – Digitale europäische Souveränität benötigt ein ganzheitliches Konzept, welches von einer Mehrheit verstanden und aktiv unterstützt wird“ (überarbeitete Fassung, Stand: 22. September 2026)
- EU-D-S-Verfassung (Juni 2025)
Kapitalmarkt und EU-D-S
- finders.de – Europäisches Kapital für resiliente europäische Wirtschaftsinvestitionen (2021)
- EUR-Lex – Binnenmarktakte II (2012)
- EU-Verordnung Nr. 600/2014 (MiFIR)
- EU-Verordnung Nr. 648/2012 (EMIR)
- EU-Kommission – EU-KI-Gesetz (Erwägungsgrund 8)
- EU-Kommission – Digital Services Act (DSA)
