2028: Ersatz der Ein-Klick-Gesellschaft durch Teilhabe

In der Studie werden Initiativen für digitale Teilhabe mit dem Konzept „Trusted WEB 4.0” verglichen. Digitale Teilhabe ist nur im Rahmen eines Gesamtkonzepts möglich.

1. Wahrscheinliches Szenario ohne Trusted WEB 4.0 für die Zukunft

Prognose für 2028: (basierend auf EESC, Europäisches Parlament)

Ohne Trusted WEB 4.0 und EU-D-S wird sich die Ein-Klick-Gesellschaft weiter verfestigen:

  • Vollständige Abhängigkeit von Gatekeepern: Nutzer:innen werden komplett von Plattformen wie Google, Meta oder Amazon abhängig. Jede Interaktion erfolgt über zentrale Dienste, die Daten sammeln und monetarisieren.
  • Verlust der Sprachfähigkeit: Durch KI-gestützte Suchfunktionen und Social Media wird die Fähigkeit, präzise Anfragen zu formulieren, weiter abnehmen. Nutzer:innen gewöhnen sich daran, nicht mehr selbst zu denken, sondern nur noch zu klicken.
  • Künstlich aufgeblähter Digitalmarkt: Unternehmen müssen immer mehr Geld ausgeben, um sichtbar zu bleiben. Die Plattformen profitieren, während eine echte Datenökonomie nicht entsteht.
  • Konzentrationsverlust und passive Konsumhaltung: Die Flut an Informationsfetzen führt zu abnehmender Konzentrationsfähigkeit. Echte gesellschaftliche Teilhabe wird durch passive Konsumhaltung ersetzt.
  • Dystopische KI-Dominanz: KI-Systeme bestimmen zunehmend, welche Informationen Nutzer:innen erhalten – basierend auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen, nicht auf Relevanz oder Wahrheit.

Fazit: Die Ein-Klick-Gesellschaft führt zu einer passiven, manipulierbaren Bevölkerung, die ihre digitale Souveränität vollständig an Gatekeeper verliert – mit gravierenden Folgen für Demokratie, Wirtschaft und individuelle Freiheit.


2. Entwicklung mit breiter europäischer Unterstützung des Trusted WEB 4.0

Die größte Herausforderung im EU-D-S besteht in der Akzeptanz von getmySense als Teilhabekomponente. Social-Media-Programme haben Nutzer:innen von sich abhängig gemacht und soziale Verhaltensmuster korrumpiert. Besonders Menschen, die wenig integriert sind, hoffen durch Social Media auf Teilhabe – tatsächlich entsteht jedoch oft eine Sucht.

Lösung: Aktive Teilhabe durch strukturiertes Denken

Vergleich Google-Suche vs. Finder-Technologie

Im Gegensatz zur Google-Suche berücksichtigt die Finder-Technologie das gesamte Weltbild. Bei der Suchanfrage „Was für eine Maus ist das?“ bietet Google keine Kategorie für eine Computermaus an.

Die Finder-Technologie (bereits seit 2001) hingegen bietet Kategorien wie „Kleintiere, Computerzubehör, Comic, Eigennamen/Straßennamen, Tierärzte, Schädlingsbekämpfung“ an. Hinter jeder Kategorie kann sich ein Gründer ansiedeln und erhält die spezifische Suchanfrage zur Weiterverarbeitung.

Vorteile:

  • Energieeffizienz: Eine auf einen Bereich spezialisierte KI benötigt weniger Energie und liefert präzisere Antworten.
  • Community und Wissenspool: Es entsteht eine unschlagbare Wissensdatenbank in allen Sprachen.
  • Aktive Teilhabe: Nutzer:innen müssen im Kopf strukturieren, was sie wollen, und kommunizieren dann zielgenau.
  • Nicht kopierbar durch Autokratien: Eine Gesellschaft auf aktiver Teilhabe basiert kann von Autokratien nicht kopiert werden.
  • Neue Geschäftsmodelle:Innerhalb jeder Kategorie können sich Dienstleistungen als Kleinstunternehmen entwickeln.

Auch die KI-gestützte Google-Suche vom Juli 2026 geht von Kleintieren aus: Neue Google-Suche

Die KI ist sich der Mehrdeutigkeit bewusst – doch statt Nutzer:innen zum Nachdenken anzuregen, fordert sie ein Foto an. Damit wird die Verdummung vorangetrieben: Nutzer:innen müssen sich nicht mehr sprachlich äußern.

Damit getmySense erfolgreich wird, ist es wichtig, möglichst viele gesellschaftliche Akteure in das EU-D-S einzubinden.

3. 2026: Vorhersage der Auswirkungen

Suchmaschinen und Social-Media-Programme schüren die Erwartungshaltung, von jeder Wahrheit nur einen Klick entfernt zu sein. Es entsteht die Illusion der qualifizierten Teilhabe, wenn möglichst viele Informationsfetzen aufgeschnappt werden. Im Ergebnis schwindet die Konzentrationsfähigkeit – und damit die Voraussetzung für echte gesellschaftliche Teilhabe.

Durch die vielen Informationsfetzen wird künstlich ein Digitalmarkt aufgebläht, in dem Unternehmen viel Geld ausgeben müssen, um ihre Kunden zu erreichen. Die Portale profitieren, eine echte Datenökonomie entsteht nicht.

Beispiel Gesundheitsbereich: Viele Menschen sind aufgrund von Krankheit vom Berufsleben ausgeschlossen. Sie könnten der Gesundheitsindustrie wertvolle Daten liefern. Mit WAN-Anonymität ist eine Vergütung der Daten möglich, ohne dass die Anonymität gefährdet wird. Wenn die Gesundheitsindustrie heute auf Daten zugreift, nimmt sie rechtliche Grauzonen in Kauf. Aktiv von Patient:innen zur Verfügung gestellte Daten wären mindestens genauso wertvoll.

Im EU-D-S gibt es die Möglichkeit für völlig neue Geschäftsmodelle, die eine aktive Teilhabe der Menschen ermöglichen – und im Idealfall auch vergüten. Wenn sich jeder an der Datenerstellung beteiligt, erhält er für seine Daten genauso viel, wie er bezahlt. €20 monatlich pro Nutzer:in würden bereits eine Finanzierung des EU-D-S ermöglichen. Empfänger:innen von Grundsicherung könnten mit guten Daten und Ideen €100–200 im Monat von zuhause verdienen.

4. Trusted WEB 4.0 Bonus 2028: Die Bürger verstehen das Potenzial

Übertrag aus den Vorjahren:
Es wird davon ausgegangen, dass das EU-D-S 2027 gegründet wird. Der GAP-Betrag aus 2026 in Höhe von €45.742,8 Billionen wird ab 2027 jährlich um einen Trusted-WEB-4.0-Bonus reduziert.

Trusted WEB 4.0-Bonus:
Wachstum basiert auf einer Aufbruchstimmung – diese benötigt Vertrauen.

Der Trusted WEB 4.0-Bonus für 2028 wird auf 10 % des EU-BIP 2028 geschätzt. Bei einem geschätzten EU-BIP von ca. €18.500 Billionen würde der Bonus somit €1.850 Mrd. betragen. Dieser Bonus würde den GAP-Betrag um diesen Wert reduzieren.

  • Trusted WEB 4.0-Bonus 2027 €900 Mrd.
  • Trusted WEB 4.0-Bonus 2028 €1.850 Mrd.

Trusted WEB 4.0-Bonus gesamt: €2.750 Mrd.

Trusted WEB 4.0-Technologien wie
Finder (1999),
getmysense (2002),
GISAD (2003),
EU-D-S (2004) und
WAN-Anonymität (2007)
hätten ohne Behinderung als Grundlage für eine europäische digitale Alternative gedient.

Hinweise zum Verständnis des GAP und des Trusted WEB 4.0 Bonus

Für die Jahre 2003 bis 2026 habe ich einen jährlichen Vertrauensverlust in die Wirtschaft und die Digitalisierung geschätzt. Für die Jahre 2027 bis 2030 habe ich einen Trusted WEB 4.0 Bonus vergeben. Die einzelnen Jahre finden Sie über die Suche https://finders.de/?s=, gefolgt von der Jahreszahl – also zum Beispiel https://finders.de/?s=2003 für das Jahr 2003.

Auch wenn die GISAD-Studien (ab 2027 hinterlegt) für die Zukunftsprognosen auf möglichst valide Zahlen zurückgreifen, ist das weder für das GAP noch für den Trusted WEB 4.0 Bonus präzise möglich. 9/11 hat in den USA bewirkt, den Fokus auf die Überwachungsindustrie zu richten, und dadurch noch Jahrzehnte nach 2001 Einfluss auf die weltweite gesellschaftliche Entwicklung zu nehmen. Niemand traut sich zu, den Schaden eines einzigen Jahres Fehlentwicklung für das Entstehen einer digitalen Gesellschaft in den nächsten 100 Jahren zu beziffern. Eine Schätzung ist jedoch notwendig, damit die Politik versteht, welche Auswirkungen ihre fehlende proaktive Digitalstrategie für Wirtschaft und Gesellschaft in der Zukunft hat.

Selbst 10 Prozent des europäischen BIP halte ich nicht für abwegig, da auch die Wirtschaft in erster Linie von psychologischen Faktoren abhängt. Gelingt es ab 2027 durch das EU-D-S, dem Gefühl vieler Menschen, Autokratien könnten es vielleicht sogar besser, die Hoffnung auf das Entstehen einer echten digitalen Gesellschaft entgegenzusetzen, so kann die Auswirkung in einem Trusted WEB 4.0 Bonus für die nächsten 100 Jahre gar nicht hoch genug bewertet werden. Ab 2031 habe ich auf weitere Schätzungen verzichtet, weil die Variablen selbst für eine Schätzung zu vielfältig geworden wären.


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