2018: Digitalunion für europäisches Wirtschaftswachstum

1. Reale Situation 2018: Versuch der Zuarbeit

Die grundsätzlichen Herausforderungen der Digitalisierung waren bereits 2018 bekannt: Demokratische Voraussetzungen statt bloßer Plattformöffnung.
Die USA nutzten den kollektiven Schock nach 9/11, um ihre Digitalwirtschaft global zu positionieren. Letztlich ist es die Wirtschaft, die die Grundlage für eine lebenswerte Gesellschaft schafft. Autokratien profitieren derzeit besonders von den zentralen, globalen digitalen Geschäftsmodellen – angeführt von US-Gatekeepern. Dies führt dazu, dass sich immer mehr Demokratien in Richtung Autokratie entwickeln, da deren Modelle scheinbar effizienter mit der Digitalisierung harmonieren.

Als Leiter des Arbeitskreises Digitale Demokratie im Landesfachausschuss NRW arbeitete ich erstmals der Landespolitik zu. Wir fassten einstimmige Beschlüsse, die bei konsequenter Umsetzung die Weichen für eine demokratische Digitalisierung gestellt hätten. Doch bevor die Beschlüsse umgesetzt wurden, boykottierte ein Vertreter Chinas die konstruktive Arbeit so massiv, dass ich die Leitung abgab, um persönliche Konflikte auszuschließen. Danach wurde der Landesfachausschuss stillgelegt – ein Symbol für die Blockade demokratischer Digitalisierungsprozesse durch externe Interessen.

Sprachliche Dominanz als Machtinstrument:
Google konnte bereits 2018 in über 100 Sprachen übersetzen, während DeepL damals nur 9 Sprachen abdeckte. Dennoch dominiert Englisch als Weltsprache – nicht nur in der Digitalwelt, sondern auch in der globalen Kulturproduktion. Die meisten westlichen Filme werden zunächst auf Englisch gedreht, was den amerikanischen Way of Life als globalen Standard etabliert. Dies führt zu:

– einem Verdrängungswettbewerb der Kulturen,
– einer Zweiklassengesellschaft zwischen denen, die Englisch beherrschen, und denen, die ausgeschlossen werden.

Vor dem Hintergrund des Ziels, alle an der Digitalisierung zu beteiligen, sind solche künstlichen Hürden inakzeptabel – besonders, wenn technisch Vielfalt möglich wäre.

2. Entwicklung ohne Behinderung: Trendsetter für ein Zusammenwachsen der demokratischen Welt und 2018: Das GAP der verpassten inklusiven Wertschöpfung

2018 belief sich das GAP durch fehlende inklusive Digitalisierung auf 16.278,8 Milliarden Euro – ein Betrag, der das EU-Defizit von 2026 in Höhe von 13.500 Milliarden Euro bereits überstieg. Trusted WEB 4.0 hätte dieses GAP nicht nur verhindert, sondern durch dezentrale, nutzerkontrollierte Wertschöpfung zwei zentrale globale Herausforderungen gelöst:
Eine Billion Euro für den Klimaschutz durch eine effizientere, datenbasierte Ressourcensteuerung und im ersten Schritt eine CO₂-neutrale KI inklusive der gesamten IT im Trusted WEB 4.0.
Über 1 Billion Euro zur Belohnung von Sozialleistungsempfängern, die sich aktiv an der Generierung hochwertiger Daten beteiligen – ohne einheitlichen Leistungsstandard, der viele ausschließt.

Was Trusted WEB 4.0 ermöglicht hätte:
Inklusive Teilhabe: Jeder Mensch hätte – unabhängig von Fähigkeiten oder Einschränkungen – WAN-anonym und stigmatisierungsfrei zwischen 10 Leistungsgruppen wählen können, um in seinem Tempo und nach seinen Möglichkeiten Wertschöpfung zu generieren.
Peer-to-Peer-Unterstützung: Viele Probleme, die heute Lehrer oder Sozialarbeiter lösen müssen, hätten Menschen unter sich regeln können. Einfache Menschen verstehen einander oft besser als Institutionen.
Flexible Wertschöpfung: Statt starre Systeme zu finanzieren, die viele ausschließen, hätte Trusted WEB 4.0 individuelle Beiträge ermöglicht – und so den sozialen Zusammenhalt gestärkt, ohne die Würde des Einzelnen anzutasten.

Verpasste Chance:
Stattdessen blieben 2018 140 Milliarden Euro Sozialleistungen für Erwerbsunfähige in Europa eine reine Kostenposition – obwohl 30–40 % dieser Gruppe durch flexible, digitale Arbeitsmodelle einige Stunden täglich hätten mitwirken können.

Hätte getmySense ab 2002 konsequent gefördert werden können, wäre das Konzept vor den Gatekeeper-Produkten weltweit bekannt geworden. Mit über 2.500 Schriftsprachen auf der Welt hätte die Plattform Trendsetter aus allen Sprachräumen verbunden:

– Nutzer:innen hätten die kleinste sinntragende Einheit (Finder) in ihrer Sprache zu einem Thema erfasst.
– Einheiten mit gleicher Bedeutung in verschiedenen Sprachen wären statisch verknüpft worden.
– Europäische Übersetzungsprogramme hätten sich so exponentiell schneller weiterentwickeln können, beginnend mit hochfrequentierten Kategorien.

Folgen für die globale Demokratie:
– Ein natürliches Verständnis wäre entstanden: Im Digitalen gibt es keine geografischen Grenzen.
– Die Europäische Digitale Union wäre als weltweite Erweiterung der EU für Nutzer:innen entstanden, die sich der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (vgl. Artikel 9 der EU-D-S Verfassung) unterwerfen.
– Demokratische Länder wären enger in den Bereichen Einwanderung, Handel und Standards zusammengewachsen und hätten Autokratien verdrängt.

Technische Meilensteine:
– Ein globaler Markt für Echtzeit-Audiosimultanübersetzung wäre entstanden – technisch bereits 2018 mit In-Ear-Kopfhörern umsetzbar: Ein integriertes Mikrofon nimmt fremdsprachliche Kommunikation auf, übersetzt sie in Echtzeit und gibt sie über die Sprachausgabe wieder.

3. Blick aus der Zukunft (2026): Die europäischen mittelständischen Unternehmen müssen eine Zukunftsperspektive erhalten

Im Jahr 2018 lebten 45,7 % der Weltbevölkerung in Demokratien und 54,3 % in Autokratien oder Hybridregimen. Laut dem aktuellen „Varieties of Democracy“ (V-Dem)-Bericht leben 2026 nur noch 26 % in Demokratien, während 74 % in Autokratien leben. Zahlreiche Studien belegen einen direkten Zusammenhang zwischen der zentralisierten Digitalisierung und dem Rückgang demokratischer Strukturen.

Lösungsansätze durch KI und strukturelle Daten:
Dank Millionen von Trainingsdaten aus den Jahren 1999–2008 kann heute eine KI die kleinsten sinntragenden Einheiten (Finder) in 2.500 Sprachen miteinander verbinden und daraus Übersetzungsprogramme generieren. Die neue Patentanmeldung 10 2026 000 788.7 unterstützt dieses Verfahren. Es gibt also keine technischen Hürden mehr, ein solches Konzept zeitnah umzusetzen.

Die zentrale Frage:
Gibt es noch eine demokratisch orientierte Wirtschaft mit genug Kraft, sich zusammenzuschließen, um nachhaltige Wertschöpfung für sich und ihre Kunden zu generieren? Oder sind persönliche Freiheiten in einem autokratischen System egal, solange die Kasse der ausländischen Großunternehmen stimmt?

Trusted WEB 4.0 als Alternative:
Das Konzept muss nicht in Konkurrenz zu den Gatekeepern treten. Es genügt, die konsequente Fortsetzung eines vordigitalen Konsumverhaltens zu unterstützen. Dann kommen die Konsument:innen von selbst – und die Unternehmen werden folgen. Entscheidend ist hier das First-Move-Prinzip, das im EU-D-S zusätzlich gefördert wird.

Vertrauen als Wirtschaftsfaktor:
Die derzeitige Politik untergräbt dieses Vertrauen, indem sie sich auf die Neuverteilung nicht vorhandener Etats im Rahmen ihres Klientels konzentriert – ohne zu berücksichtigen, dass das benötigte Geld längst nicht mehr verdient wird. Stattdessen sollte sie das Trusted WEB 4.0 für eine Aufbruchstimmung nutzen.

Soziale Kosten als Investition:
– Die Umwandlung von Sozialleistungen in Zukunftsinvestitionen (Teilhabezahlungen) kann zu digitalem Volksvermögen in Form von hochwertigen Daten führen.
– Ob perspektivische Migrant:innen oder von der Gesellschaft ausgeschlossene Bürger:innen – wenn alle in den Digitalisierungsprozess einbezogen werden, gibt es:
kein Demographieproblem mehr,
keine nicht mehr bezahlbaren Sozialkosten wie Renten.
– Sobald das Sprachenproblem im Digitalen gelöst ist, hat Europa über die Digitalunion Zugriff auf die besten globalen Talente als Digitalarbeiter:innen. Bewährte digitale Zusammenarbeit kann im zweiten Schritt in Migration münden.

Sicherheit als Grundpfeiler:
In europäischen Ländern lassen Menschen Geld einfach auf ihrem Küchentisch liegen – sie erwarten nicht, dass feindliche Staaten in ihre Wohnungen eindringen und es stehlen. Doch genau das ist die digitale Realität heute: Ein von Autokratien nicht erklärter hybrider Krieg stellt gesellschaftliche Errungenschaften zunehmend infrage. Ohne konsequenten Einsatz von WAN-Anonymität bleiben Täter:innen unentdeckt und unbestraft.

4. GAP 2018: Risikominimierung statt Wirtschaftsexpansion

Übertrag aus den Vorjahren:

  • 2000: Mannesmann-Übernahme – 133 Mrd. Euro (Verlust europäischer Souveränität)
  • 2001–2007: Arbeitslosigkeit durch GraTeach-Blockade18 Mrd. Euro
  • 2004–2006: Umsatzverluste durch US-Plattformen54,3 Mrd. Euro
  • 2003–2017: Vertrauensverlust in Wirtschaft & Digitalisierung12.356 Mrd. Euro
  • 2008: Finanzkrise (10 % von 5,1 Billionen) – 510 Mrd. Euro
  • 2009: Cyberschäden24 Mrd. Euro
  • 2011: Cyberschäden9 Mrd. Euro
  • 2010: Falsche Digitalstrategie70,5 Mrd. Euro
  • 2010: BIP-Einbruch in der EU200 Mrd. Euro
  • 2012: Cyberangriffe24 Mrd. Euro

GAP 2018:

  • Vertrauensverlust (18 % des BIP 2018: 16 Billionen) – 2.880 Mrd. Euro

Gesamt-GAP 2018: 16.278,8 Mrd. Euro

Trusted WEB 4.0 Technologien wie Finder (1999), getmysense (2002), GISAD (2003), EU-D-S (2004) und WAN-Anonymität (2007) hätten ohne Behinderung als Grundlage für eine europäische digitale Alternative gedient.

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